Übersicht
Der vom französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy angeregte Umweltgipfel, der in Anspielung auf historische Verhandlungen auch „Umwelt Grenelle“ genannt wird, definiert in großen Zügen die Orientierungen der Regierungspolitik für Umweltfragen und nachhaltige Entwicklung der kommenden fünf Jahre.
Ablauf:

Die Organisation des Umweltgipfels Grenelle besorgten Staatsminister Jean Louis BORLOO, Minister für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Raumgestaltung, Dominique BUSSEREAU, Staatssekretär für Verkehr, und Nathalie KOSCIUSKO-MORIZET, Staatssekretärin für Umweltfragen.
Der Umweltgipfel versammelte erstmals alle Vertreter der Zivilgesellschaft und der öffentlichen Einrichtungen, die in 5 Kollegien gegliedert sind: Staat, Gewerkschaften, Arbeitgeber, NGO, Gebietskörperschaften.
Während 3 Monaten traten verschiedene Arbeitsgruppen zusammen, um konkrete Maßnahmenvorschläge auf nationaler wie europäischer bzw. internationaler Ebene zu erarbeiten (Gruppensynthesen). Die Vorschläge wurden im Oktober verschiedensten Publikumskreisen zur Konsultierung vorgelegt (Konsultierungszahlen).
Zum Abschluss der Konsultierungen wurden 4 Rundtischdebatten veranstaltet. Die Schlussfolgerungen der Debatten (Schlussfolgerungen) wurden vom französischen Staatspräsidenten am 25. Oktober 2007 vorgetragen (Rede).
Jetzt beginnt eine technische, juristische und administrative Phase, bei der die Umsetzung der festgehaltenen Maßnahmenvorschläge insgesamt beurteilt werden soll.
Bis Ende 2007 treten dreißig operative Ausschüsse zusammen, um die Orientierungen und Zielvorgaben in der Form umsetzender (operativer) Programme festzulegen.
Parallel dazu werden Verfolgungs- und Bewertungsausschüsse, auf der Basis der 5 auf dem Umweltgipfel vertretenen Kollegien, gebildet, um die Arbeiten der operativen Ausschüsse zu überwachen.













